Mittwoch, 26. September 2012

Der erste Kuss aus Sicht einer Parkbank



Okay, dieser Text ist etwas dämlich, Das thema war "Der erste Kuss aus Sicht einer Parkbank"...naja seht selbst
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Hey! Was soll das! Wo tragt ihr Volldeppen mich denn nun wieder hin? Man die Szene ist doch grad erst zu Ende gedreht… auch ich brauche mal eine Pause! Und du da vorne Sei mal nicht so brutal…auch eine Bank hat Gefühle, du musst mich nicht zerquetschen…generell komisch wie du mich trägst…Wo geht’s denn eigentlich hin? Wenn möglich erst mal in die Wäsche ok?
Was war das da grad eigentlich für eine Szene? Ich bin ja ganz blutbesudelt…dabei bin ich eigentlich so schön Blau… Doofer Job… Wieso konnte ich nicht einfach Parkbank werden, wie mein Bruder, aber Nein mein lieber Cousin musste mir ja unbedingt den Holzwurm in die Bretter setzen, dass ich mich zur Filmbank ausbilden lassen soll.
Naja nun häng ich in diesem Job hier fest und mein Cousin ist auf der Müllhalde, hatte aber auch Pech das alte Stück Holz. Er ist irgendwie in einen Actionfilm rein geraten…hatte sich die Jobbeschreibung wohl nicht genau durchgelesen, auf jeden Fall wurde der Arme von einer Dampfwalze überrollt. Der Drehbuchautor ist kein Freund von Bänken…so ein Arsch. Wo zum…? Ah die bringen mich in Studio 2, das ist zu klein für Dampfwalzen…zum Glück.
Na, was wird das denn? Die gehen ja am Eingang vorbei, wieso denn das.
Ah ok ich kriege meine gewünschte Wäsche. So ein Regieassistent wischt mir schnell mal das Blut weg, ok ich gebe es zu, ne Luxuswäsche ist das nicht.
Ah ok, die beiden Träger heben mich wieder an, also geht’s wohl weiter.
Hm…die Tragen mich immer noch nicht ins Studio, wo ich wohl hinkomme.
Die beiden Tragen mich vom Gelände und in den angrenzenden Park…Ah ok ich verstehe die ganze Angelegenheit, der nächste Film spielt wohl im Park, wieso hab ich bloß schon das blöde Gefühl zu wissen was das für eine Szene wird? egal.
Die Träger tragen mich weiter in den Park und ich erkenne Kameras und alles was man für einen Film braucht. Ah da hinten steht der Regisseur, ich kenne ihn schon von anderen Filmen, hauptsächlich dreht er Liebesfilme…na danke, wieder Rumgeknutsche, aber nun denn meine Träger haben meine alten Bretter nun fast an ihrem Platz, denn man erkennt im Fokus der Kameras eine Lücke zwischen zwei Bänken. Hey das ist ja mein Bruder und mein Onkel Hallo Leute!
Ich höre von ihnen die üblichen Begrüßungsfloskeln unter Bänken.
Von meinem Bruder gibt es ein herzliches „He du altes Brett was machen die Schrauben?“ und mein Onkel begrüßt mich wie immer mit seinem allseits bekannten „Ah du Cellulose Bündel komm her und setz keine Holzwürmer an“
So setzten mich die Männer zwischen meinen beiden verwandten ab und wir reden, was Bänke eben so zu reden haben, über Holzwürmer, Termiten, Schimmel und Farbe.
5 Minuten vergehen so, als die Crew um mich herum hektisch werden, also ist auch der letzte Schauspieler angekommen.
Tatsächlich, nach kurzer Zeit sind alle auf ihren Positionen und die Kameras laufen.
Das Gespräch unter Bänken erfährt ein Abruptes Ende, als die zwei Schauspieler ins Kamerafeld laufen.
Ein junge und mein Mädchen, wie so oft in solchen Filmen, laufen den Weg entlang auf mich zu. Sie sind beide so um die 16 Jahre alt, Er ist ein…naja sagen wir mal gut gefüllter und im Gesicht reichlich gepunkteter  junge mit fettigen braunen Haaren und ebenso braunen Augen, Sie jedoch ist ziemlich anders. Sie ist Schlank, etwa einen Kopf kleiner als er, und von etwas andere Herkunft…tut mir leid ich bin eine Bank, ich merk mir die verschiedenen Erscheinungsformen eurer Spezies nicht! Nunja die Haarfarben sind gleich, aber ihre Augenfarbe konnte ich bis jetzt nicht richtig erkennen…die glotzt den ständig an als hätte er nen pickel auf der Stirn…ah sorry hat er ja…ups. Oder schaut sie in seine Augen? ach was weiß ich macht einfach hinne, ich will die Szene hinter mich bringen, ich hab ja noch ein Date mit dem Hübschen Klappstuhl vom Regisseur, Hey Klappstühle sind echt schön, diese Designermodelle sind alle nur arrogant.
Auf welche Bak wollen die sich denn nun setzen? Ah auf mich, toll.
Argh! Was das denn für ein Depp? Der Kerl setzt sich ganz an den Rand der Bank, wie viel wiegt der? 200Kilo? Ich kipp ja gleich um. Ah man macht schon…ich kann das nicht ewig halten!
Sie reden irgendwas…keine Ahnung was, ihr könnt kein Bänkisch und ich kann auch kein äh… Menschisch? was sprecht ihr denn? naja auch egal. 
Die beiden sitzen noch etwas voneinander entfernt, Weint sie? Hm ich tippe mal er ist ihre Ausheulschulter… er hört ihr zu und gibt hin und wieder kurze Kommentare von sich. Nun umarmt er sie…naja sofern es was bringt. Sie schaut ihn irgendwie komisch an… Und…Nah mach, ich kann doch sehen was du vorhast! Na endlich, sie küssen sich. Er hat das glaub noch nie gemacht, so wie das bei ihm aussieht. Fehlt bloß noch das ihr meine bretter vollsabbert… eine Minuten geht das jetzt schon so… mit kurzen Unterbrechungen eben.
Ich war jetzt Zeuge von etwa 98 ersten küssen in diversen Filmen und alle waren irgendwie ähnlich…Was findet ihr Menschen daran eigentlich so toll? Wär mir viel zu Feucht…
Na endlich sie stehen auf…ein erleichterndes Gefühl auf meiner linken Seite erfüllt mich und die Kameras gehen aus.
Kommt schon Träger, ich will zum Klappstuhl! Erste Küsse werde ich ja noch genug sehen! Warum macht ihr sowas sooft auf Bänken? Sofas sind doch bequemer…Naja Egal da sind sie schon. Tschüss ihr Flachbretter, ich geh jetzt weg!


Dieser Text wurde ohne fremde Hilfe und ohne nichtgenannte Quellen erstellt.
Auf alle Charaktereigenschaften von Bänken gebe ich keine Gewähr

Der Unterstufenschüler aus Sicht eines Oberstufenschülers



Literatur Hausarbeit:

Thema III.2. „So waren wir damals nicht“: Der Unterstufenschüler aus Sicht eines Oberstufenschülers

„Früher hätte es das nicht gegeben!“ Was jetzt wie das klischeehafte Gerede von Eltern klingt, ist mittlerweile oft aus den Mündern von pseudo-erwachsenen Oberstufenschülern zu hören. Und das nicht ohne Grund: Was sich die Unterstüfler leisten, war zu meiner Zeit als Unterstufenschüler undenkbar. Der Gang im R-Geschoss mit den Klassenzimmern war bis zur 7. Klasse quasi Sperrgebiet. Heute habe ich dort Unterricht, stehe also in den Pausen meistens dort herum. Und was passiert andauernd? Kleine 5. oder 6. Klässler rennen einen regelmäßig fast über den Haufen. Die kleinen Mädchen haben auch hin und wieder die nervige Angewohnheit, das Trommelfell aller auf eine harte Probe zu stellen. Dazu eine kleine Anekdote: Aufsatztag, 4. Stunde, wenn sich meine grauen Zellen da nicht irren. Eine Gruppe Oberstüfler saß mit rauchenden Köpfen über ihre Blätter gebeugt da und versuchte sich irgendwas aus den Fingern zu saugen,  um so zu wirken, als wüssten sie, was der Autor ihnen sagen will. Da es warm war, waren natürlich die Fenster offen…ein großer Fehler! Fragt mich nicht wieso, aber trotz des Unterrichts wurden wohl ein paar Unterstüfler auf die Welt losgelassen. Sie hatte nichts Besseres zu tun als einen Kreischwettbewerb zu starten. Perfekter Schutz gegen Entführungen übrigens, weil den Entführern ja sofort die Trommelfelle platzen. Aber da  schreibende Schüler keine Entführer sind, ist dieses Verhalten reichlich unangebracht; vor allem, wenn man sich im Klaren darüber ist, wie lang die Kleinen kreischen können. Das Lungenvolumen müsste man mal berechnen: So viel Luft, wie da reingeht, würden die sicher gute Taucher abgeben. Aber Lungenvolumen hin oder her, die Geräuschpenetranz dieser neuen Generation Mensch ist nicht ihre einzige Macke. Oft denkt man sich, dass man den Duden mal auf Richtigkeit überprüfen sollte, weil das Wörtchen Respekt bei den Kleinen wohl irgendwie rausgeflutscht ist. Damals hätten wir uns nicht getraut, einen Älteren so unbedarft anzusprechen. Heute hingegen nerven die Kleinen manchmal ganz schön gewaltig. Zumal sie immer die Gänge und Treppenhäuser verstopfen müssen. Da kommt man sich vor wie auf dem Meer, wo man ständig gegen die Wellen ankämpfen muss.

Auch eine Zunahme an Gewalt musste ich feststellen. Häufig sehe ich kleine Jungen, die sich gegenseitig zusammenschlagen und das nicht nur aus Spaß. Klar, wir haben damals auch gekämpft, aber nicht so! Wenn ich sehe wie manche bereits am Boden liegen, warte ich nur drauf, dass irgendwann Blut fließt.

Ein Beispiel zum Thema Streit bei Unterstüflern habe ich auch noch. Ein paar Freunde von mir sind als Paten und Streitschlichter für eine 6. Klasse zuständig. Es laufen quasi ständig Schlichtungen, und sie haben mir mal erzählt, dass so gut wie alle Schlichtungen zu vermeiden seien, wenn man sich untereinander einfach zugehört hätte. Das fällt zwar den meisten Menschen schwer, aber der nächsten Generation  wohl  besonders.

Russisch Roulett



 Hier eine meiner Hausarbeiten für den literaturkurs meiner Schule, Viel Spaß!
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Geschichte der Schaukasten Installation „Russisch Roulett“

Rauch stieß in die Nacht heraus. Die letzte Zigarette sollte es sein und mit feuriger Glut verbrannte der weiße Stummel in seinem Mund. Ein Spiel, ein letztes. Leben oder Tod, Reichtum oder Erlösung. Es ging um alles diesmal. Sein Geist war trüb und undurchlässig, er konnte sich nicht konzentrieren, konnte nicht klar denken.
Nach allem was geschehen war, hatte er sein Heil in der Flucht gesucht. Und dabei kam ihm der rettende Gedanke, den ein klarer Verstand nicht gestattet hätte, der als töricht und wahnsinnig abgetan worden wäre. Er war nun das einzige, was sein vernebelter Geist als Antwort sah. Er wusste trotz allem, was passiert war; wieso er hier war, mit einer Zigarette und einer Flasche Whiskey vor einem dunklen und verrottenden Haus, das den Tod und viel Geld versprach.
Er hatte sein altes Leben aufgegeben, für Geld und Befreiung. Ein Trinker war er gewesen,  sein Leben dennoch geordnet und ertragbar. Ein Tag hatte alles verändert. Er war nicht völlig zufrieden gewesen, mit seinem Leben. So nutzte er die Chance, die der Schnitter ihm zuwarf. Ein Tod sollte seinen Neuanfang unterstützen, denn jemand war gestorben und hatte ihm Geld hinterlassen. Es war viel, er aber wollte in seiner Gier noch mehr. Er wollte sein Geld vermehren, im Reichtum baden und er wollte das Trinken aufgeben, um gesund und reich zu werden. So hatte er sich in einen Flieger gesetzt, der ihn an einen Ort bringen sollte, der das möglich machte.
Las Vegas sollte seine Rettung sein und war der Anfang vom Ende.
Die ersten Spiele verliefen gut. Er hatte Glück und konnte sein Geld tatsächlich zu mehr machen. Er hätte aufhören sollen, er hätte es müssen und doch. Die Gier war stärker. Er wollte mehr, viel mehr.
Eines Tages sah er eine Möglichkeit: Betrug. Er fand im Internet heraus, wie man die Casinos abzocken konnte, alle Tricks. Er setzte sie alle ein. Seine Siegessträhne war gewaltig, doch er musste aus Las Vegas raus, denn den Casinos war nicht entgangen, wie viel Geld er gemacht hatte. So hatte er Las Vegas verlassen und war nach Monaco gezogen. Er hatte weiter betrogen, doch sein Glück hatte ihn verlassen. Er war ertappt worden! Wie konnte ihm das nur passieren, alles hätte perfekt laufen sollen!
Er wurde verbannt aus den Hallen, die ihm Reichtum brachten. Fortan war sein Leben die Hölle. Er fand zurück zu seiner alten Leidenschaft, dem Alkohol. Weiter ging es mit Drogen. Er lebte noch auf großem Fuß, doch bald ging ihm das Geld aus, verzweifelt hatte er versucht den Schein zu wahren und unter den Reichen zu bleiben. Darum stand er auch jetzt mit einem Anzug vor seiner letzten Chance.
Er hatte alles verloren: sein Haus, sein Geld, sein Auto. Nun wollte er es sich zurückholen.
Ein letztes Spiel sollte es entscheiden. Russisches Roulette. Er hatte eine Gruppe Spieler gefunden, die Einsätze waren enorm. Er wäre auf einen Schlag wieder reich, wenn er nur gewinnen könnte. Langsam drehte er sich um. Ein letztes Aufglimmen der Zigarette, ein letzter Schluck, bevor die Flasche Whiskey klirrend auf dem Boden zersprang. Mit langsamen Schritten trat er in das Haus, sein letztes Spiel sollte beginnen.

Ein Revolver: klein, schwarz und schwer. Kalter Stahl legte sich an seine Schläfe, während der Alkohol und die Drogen in seinem Blut pulsierten. Der Finger legt sich auf den Abzug. Ein Stoßgebet zu einem Gott, an den er nie geglaubt hatte, die Angst und die Vernunft gebunden.
Ein Schuss zerbrach die Stille, Bluts spritzte auf das weiße Hemd. Schließlich fiel der leblose Körper krachend auf den dreckigen Boden.

Unterricht im Jahre 2111



 Nach Ewigkeiten bin ich wieder da, wurde dazu inspiriert wiedermal was hochzuladen, viel spaß!
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Unterricht im Jahre 2111

Mindlog: 25.08.2111 11:45

So Sportunterricht, sinnloses rumgestrampel in einem Trainingsgerät… nach dieser verdammten Schulreform anno 2109 gibt’s ja nur noch sowas…neue Trainingsgeräte haben jeglichen spannenden Sport verbannt…naja so hab ich immerhin Zeit für ein kleines Mindlog, insofern wo fange ich an zu…Ach verdammt! Mein Arm vibriert! Entschuldigung an alle die dieses Mindlog lesen werden, aber ich erhalte wohl einen Anruf, bis gleich.

Mindlog Abbruch.

Mindlog Wiederaufnahme: 11: 50

So da bin ich wieder, war ein Kumpel, 5 Geräte weiter, die Telepatischen Kommunikationsmittel sind echt eine tolle Erfindung. Generell hat der Durchbruch in der Gehirnforschung uns ziemlich viele Annehmlichkeiten verschafft. Allen Unterrichtsstoff bekommen wir nun in speziellen Unterrichtsgeräten, den sogenannten „Teachingboxes“ oder kurz TB telepathisch eingeflößt, durch diese Maßnahme hat sich die durchschnittliche Unterrichtsstunde von einer Dreiviertelstunde auf eine Viertelstunde komprimiert, wer sich über die Zeitangabe wundert, das ist gerade meine erste Stunde, von 3 des heutigen Tages.  Äußerst praktisch so bleibt mehr Zeit für die spaßigen Dinge des Lebens.
Was wollte ich noch erzählen…ach ja, ich hab gestern bei meinem Großvater einen alten PC entdeckt…man sind die Dinger sperrig…inzwischen haben etwa 80% der Europäer einen Chip im Kopf, und die haut als Display, ja nicht wundern, ich schau mir nebenher gerade auf meiner Handfläche Bilder an.
Mister Jones, was habe ich ihnen über Mindlogs während dem Unterricht gesagt! Unterlassen sie das sofort!
Tjaja…der Nachteil an Telepathischen Kommunikationsgeräten ist ja, dass Lehrer sie auch besitzen und sich bei einem einklinken können…verdammt!

Mindlog ende