Samstag, 11. Februar 2012

Du kennst mich nicht!

 Dies ist ein Text, den ich als Hausaufgabe für den Literatur unterricht geschrieben habe.
Viel Spaß mit diesem grässlichen Konvolut an gestörten Gedanken

Du kennst mich nicht!

Du Kennst mich nicht! Denkst du, du kennst mich? Denkst du, du weißt, was hinter dieser Fassade liegt? Du weißt nichts! Und vermutlich ist es dir auch egal.
Du siehst, was du sehen willst. Du weißt, wie ich aussehe und wie ich mich in der Schule verhalte.
Weißt du, wie ich mich sonst verhalte? Nein, tust du nicht! Du willst es auch nicht, weil es dir egal ist.
Du! Was willst du? Mich wirklich kennenlernen nicht, das weiß ich, doch was bezweckst du? Warum gibst du zu jedem Scheiß einen Kommentar ab? Warum nervst du dauernd Leute und dabei hauptsächlich mich? Warum versuchst du, andere mit Worten zu verletzen? Fühlst du dich cool, weil du meinst, die Schwachstellen anderer zu sehen und sie deswegen anzugreifen?
In dieser ganzen gottverdammten Stadt gibt es niemanden, der mich kennt! Und du kennst mich am allerwenigsten!
Du steckst mich in eine Schublade und haust solange drauf, bis der metaphorische Schrank zerbröselt!
Doch bist du sicher, dass ich wirklich in diese Schublade gehöre? Vielleicht bin ich total anders als du denkst? Klar, die Äußerlichkeiten kennst du. Du weißt in etwa meine Hobbys, kannst ungefähr schätzen, wie viel ich wiege, weißt, wie gut oder schlecht ich in der Schule bin und wovon ich kaum Ahnung habe.
Doch reicht das? Reichen dir diese Informationen, um zu wissen wer ich bin?
Weißt du, wie es in mir drin aussieht?
Weißt du wirklich, wer ich bin? Nein. Denn du hast es nie versucht herauszufinden.
Um eine relativ bekannte Band zu zitieren:
„It's so hard to find someone
who cares about you,
but it's easy enough to find someone
who looks down on you“
Jemanden, der auf mich herunter schaut, habe ich gefunden. Dich!
Und ein abschließendes Wort an dich, mein lieber „Freund“. Du denkst, du verletzt mich mit deinen Worten? Ich stehe im Moment vor dir und höre diese Worte…und sie verletzen mich nicht! Kein Riss mehr in meiner Fassade! Kein Splitter vom Schrank! Das einzige was du zerstörst, ist meine Achtung, die ich einmal vor dir hatte!

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